Seit dem 28. Juni 2013 gehöre ich einer Wissenschaftlergruppe an, die sich regelmäßig zu einem transdisziplinären Dialog über das Ambivalente in den Texten Robert Walsers trifft. Veranstaltet werden die Werkstattgespräche vom  Robert-Walser Zentrum (Bern) in Kooperation mit dem Excellenzcluster 16 der Universität Konstanz. Im Fokus ist das Ambivalente in Robert Walsers Spiel mit Identitäten – ein Thema das mich schon seit Jahren in meinen Publikationen zu Ambivalenz und Identität beschäftigt.

Das Thema der subjektiven Identität weist über die Literaturwissenschaften hinaus und lädt gerade darum zu inter- und transdisziplinären Diskursen ein, wie sie in neuerer Zeit im Kontext der „Kulturwissenschaften“ geführt werden, deren Horizont seit einiger Zeit stark ausgeweitet wird. Dazu gehört der Einbezug der Sozialwissenschaften. Der Brückenschlag zu den neuen Sichtweisen der Literatur- und Medienwissenschaften liegt nahe.

Am 28. Nov. 2014 wurde das Werkstatt-Gespräch an der Universität Konstanz fortgesetzt.

Am 27. Nov. 2015 findet ein weiteres Treffen im Robert-Walser Zentrum (Bern) statt. Ein Buchpublikation ist für 2016 in Vorbereitung.

 

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